.
 
  Home
  Gästebuch
  Lieblingsseiten
  Über mich
  01.10.2016
  20.09.2016
  Warum 2016
  Vom Ende der Unschuld 26.01.11
  Angel
  Angelina
  Vergessen will
  Onlinegedanken 27.07.2014
  Gedichte und mehr....28.06.10
  Das kleine Mädchen
  Donnerstag 30 Oktober 2008
  TRÄNEN
  DANKE FREUNDE
  Der WIND
  Meine freunde
  Neu.......Die Wellen
  Kleine Welt der Sehnsucht
  Tränen aus schwarzer Farbe
  Weitere Gedichte
  Noch mehr gedichte
  LUIS ROYO
  Unheilig - Rache
  Teich
  Meine kleinen Wolfsmädchen
  Unsere Lieblinge
  sweet tieger
  Grafiken und Banner
  Neue Grafiken 2013
  Trauriges Kinderherz
  Hinweis!!!!!!!
Kopieren von Texten und Bildern nur mit schriftlicher Genehmigung des Webmasters gestattet ! Zuwiederhandlungen werden Zivilrechtlich zur Anzeige gebracht
Das kleine Mädchen
Das kleine Mädchen



Es ist eine bitter kalte und dunkle Novembernacht!
Am Himmel ist kein einziger Stern zu sehen ,
denn viele dunkle Wolken versperren die Sicht.
In dem kleinen Park , zwischen den großen Häuserketten,
liegt überall das Laub auf den Wegen,
die Natur bereitet sich auf den Winterschlaf vor.
Stille beherrscht das Dunkel,
kein Vogel ist zu hören, kein rascheln, einfach nichts !
Ein kleines Mädchen aber steht da auf dem Weg,
es horcht in die dunkle Stille hinein.
Ganz still ohne jede Regung steht das kleine Wesen da,
gekleidet in einem schneeweißem Leinenkleidchen,
an den Füßen nur dünne weiße Söckchen.
Lange schon steht sie so da ,
immer in der Hoffnung noch einmal die Sterne sehen zu können!

 

Von weitem nähert sich jemand,
sie kann deutlich Schritte auf dem mit Laub bedecktem Weg hören.
Doch sie hat keine Angst,
bleibt so dort stehen und schaut weiter in den Himmel.
Immer näher kommen die Schritte , langsam , schlurfend.
Sehen kann sie noch niemanden,
dafür ist es einfach zu dunkel.
Aber sie kann schon das Atmen hören ,
hört wie sich die Kleidung am Körper bewegt.
Dann steht er da, direckt vor ihr.
Es ist ein großer Mann ,
doch die Kleidung dreckig und zerrissen!


 

Das kleine Mädchen bleibt ganz still und ruhig stehen,
denn sie weiß das ihr nichts passieren kann.
Langsam beugt sich der Mann etwas zu ihr herunter,
sie kann an seinem Atem riechen das er etwas getrunken hat.

"Ja sage mal, was machst du denn hier kleine,
gehört so ein kleines Wesen wie du nicht schon seit Stunden ins Bettchen!
Und sage mal ist dir denn gar nicht kalt,
du hast ja kaum etwas an und das bei den Temperaturen"

Sie vernahm die Stimme des Mannes und antwortete leise,

"Nein mir ist nicht kalt, ich warte auf die Sterne ,
will sie doch nur noch ein letztes mal sehen!"

"Na die wirst du noch öffter sehen können, du bist doch noch so jung.
Komm ich bringe dich mal nach Hause, wo Wohnst du denn??"

Doch als der Mann nach ihrer kleinen Hand griff, lief sie davon.
Weg von dem Weg , hinein in die Dunkelheit des kleinen Parkes.
Der Mann rief nach ihr , doch sie lief weiter in das dunkel hinein.
Da begann er ihr zu folgen, doch er verlohr sie aus den Augen.
So sehr er sich auch bemühte, er konnte sie nicht mehr sehen.
Er wollte schon wieder kehrt machen,
als es plötzlich hell wurde am Himmel.
Die Wolken , die ebend noch den grauen Himmel verhängten
begannen sich aufzulösen , gaben das leuchten der Sterne frei.

Da hörte er ein leises Wimmern und folgte den Lauten.
Immer weiter kam er vom Wege ab ,
doch das bemerkte er gerade nicht .
Das Wimmern erlosch und er blieb stehen,
deutlich konnte er nun Worte vernehmen.

"Danke,...danke das ich euch noch ein letztes mal sehen durfte "

Dann war es Still um ihn. Wieder diese endlose Stille.
Doch irgendetwas trieb ihn weiter, er wusste nicht warum.
Dort ...da ...ein heller Punkt, da liegt etwas auf dem Boden!
Das kleine Mädchen ..hörte er sich selber sagen.
Seine Schritte wurden schneller, fast schon lief er.
Dann blieb er stehen , schlug die Hände vors Gesicht .
Nein ...nein das kann nicht sein ...sie war doch ebend noch....
ich habe doch mit ihr gesprochen.....sie hat gelächelt.




Ein fahles Licht ümhüllte den kleinen Körper
vor ihm auf dem kalten Boden.
Aber sie hatte ein lächeln auf den Lippen, die Augen geschlossen.
Das Herz war gebrochen, der Atem geraubt.




Er weiß nicht wie lange er vor dem kleinem,
leblosen Körper gestanden hatte.
Tränen liefen ihm über die Wangen und tropten auf den Boden.
Hilfe holen ....durchdrang es ihn....Hilfe jaaaaa
Er drehte sich um, wollte gerade schon losrennen,
da vernahm er wieder die stimme des kleinen Mädchens!

"Danke ....das du mich gefunden hast,
jetzt kann ich endlich meine Ruhe finden"


Langsam drehte sich der Mann um,
erstarrt blieb er stehen.
Über dem kleinen Wesen war ein helles Licht ,
ein lächeln .....wärme durchdrang ihn......
Dann war es plötzlich wieder dunkel,
nur die Sterne leuchteten noch den Weg!


Er begann zu laufen,
nicht verstehend was er da gerade gesehen hatte.
Nur schwer konnte er sich den Weg merken den er lief
aber er fand den Ausgang vom Park
und fiel fast einem Polizisten in die Arme.
Nach Atem ringend erzählte der Mann von dem kleinem Mädchen.

Das kleine Mädchen wurde gefunden,
vor drei Tagen war es als vermisst gemeldet worden!
Warum ist diese Welt nur so grausam?
Warum durfte das kleine Mädchen nicht fröhlich sein?

Doch jetzt wird alles gut , die kleine Seele wird sich rächen
den Täter zur Strecke bringen.
Das letzte Geleit gibt man ihr nun .....
Traurig steht der Mann an ihrem Grabe ,
doch er weiß auch das sie jetzt ihre Ruhe findet
und er versteht ............. es gibt halt doch Engel!!


Dreagonbeat  
   
Uhrzeit  
   
Insgesamt waren schon 12638 Besucherhier!